Mittwochslyrik: Kartoffelfeuer

Kartoffelfeuer

 

Kühler Wind treibt in Fetzen weißen Rauch 

weit über raue Felder hinweg.

 

Knisternde Flammen rufen den Herbst herbei.

 

Kitzeln den würzigen Duft aus dem sich

kräuselnden knackenden dampfenden Kraut.

 

Erstes gefallenes Laub raschelt unter den Tänzen

der Kinder mit hagebuttenbekränzten Häuptern.

 

Auf einem Stein vor dem Feuer sitzt ihre Mutter

das Gesicht den Strahlen der Sonne zugewandt.

 

Holt die schwarzen Knollen aus der Glut

reißt sie auseinander segnet sie mit Butter und Salz.

 

Deckt ihnen mit den Gaben der Natur den Tisch.

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