Pelerine & Radiokappl

Meine Güte, das ging jetzt aber so fix, dass ich mich damit selber überrascht habe!

 

Meine Pelerine ist fertig:  

Hier auch von der Rückseite aus:

Geändert für mich habe ich lediglich, dass ich als Abschluss keinen I-Cord gestrickt, sondern die Maschen abgehäkelt habe. Das erschien mir als die sicherere Variante für den zarten Vorgarnfaden und sieht auch gut aus:

Die Pelerine lässt sich wie ein Schal tragen oder man klappt die Halskante leicht um und befestigt die beiden gegenüberliegenden Enden mit einer leichten Brosche, Fibel oder Gewandnadel. Leicht deshalb, damit im Gestrick durch die zarte Textur keine Löcher entstehen könnten. 

Tja und weil mir die Pelerine alleine als zu langweilig erschien, entschloss ich mich dazu, mir eine passende Kopfbedeckung zu strickfilzen: Mein pelerinistisches Radiokappl:

Radiokappl nennt man im paurischen Dialekt der Familie meiner Mutter diese Kappen mit einer kleinen “Antenne” oben drauf, die in den 1920er/1930er Jahren sehr populär waren. Meine Antenne ist eine gehäkelte Luftmaschenkette aus 10 Maschen, die ich auf das fertige Kappl genäht habe.

 

Technische Daten:

 

Pelerine:

165 g Evilla-Vorgarn Rewool in der Färbung "A-38"

Gestrickt einfädig mit einer Rundstricknadel 6,0 mm 

Anleitung: Halvcirkelformadsjal  

 

Pelerinistisches Radiokappl:

80 g Evilla-Vorgarn Rewool in der Färbung "A-38"

Improvisiert und zweifädig (!!!) gestrickt mit einem Nadelspiel 6,0 mm

Gefilzt in der Waschmaschine bei 50° C

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