Im Blindflug mit Telima

Dieses Strickjahr ist noch kein sonderlich effektives, da es immer wieder von längeren handarbeitsfreien Phasen durchzogen ist.

 

Es ist nicht so, dass da nicht irgendein ufo auf meinen Stricknadeln auf mich warten würde, aber es liegt halt einfach länger als sonst unbeachtet da.

 

So geht es auch Telima:

Telima ist Modell Nr. 28 aus Verena - Frühjahr 2016. Von der Relevanz her läuft die Verena für mich bereits seit längerer Zeit nur noch unter ferner liefen. Redaktionell war sie für mich nur seltenst von Wichtigkeit und nach einer auch schon wieder Jahre zurückliegender Phase, in der in ihr auch tatsächlich schöne und tragbare Modelle jenseits einer Größe 42/44 publiziert wurden, blättere ich sie nun nach dem Erscheinen nur noch durch, um sie dann erneut ernüchtert zurück in die Zeitschriftenauslage zu legen. In oben erwähnter Frühjahrsausgabe sind allerdings Entwürfe der französischen Designerin Danièle Dietrich dabei, die ich überaus schätze.  Besonders eben Telima, die mir gleich beim ersten Durchblättern auffiel. 

 

Gestrickt wird der Pullover im Original aus dem Seidengarn Numéro 30 und ich überlegte eine ganze Weile lang hin und her, ob ich es mir nicht vielleicht ausnahmsweise bestelle, entschied mich dann doch dafür, meinen Grundsatz "Stash zuerst" zu folgen und es daraus mit Ito Kinu, bei Wollsucht für ganz andere Pläne bezogen, zu versuchen. Quasi im Blindflug also, ich kann hier ja nur der Maschenprobe folgen, da ich das Originalgarn ja noch nie Händen hielt. 

 

Mittlerweile sind Vorder- und Rückenteil fertig, ich stricke gerade am ersten Ärmel, freue mich darauf, wenn ich endlich zusammennähen und ausarbeiten kann, bin sehr gespannt, wie es sich nach dem darauf folgenden ersten Bad verändern wird (Seide!!!) und ob ich Ärmel- und Halsbündchen und den am unteren Rand noch anzustrickenden Volant in der gleichen oder doch in einer Kontrastfarbe stricken werde. Darüber denke ich weiter intensiv nach. 

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