Ofenkaramelisiertes Apfelmus die 2.

Ich konnte nach meinem leckeren und geglückten 1. Ofenapfelmusversuch nicht widerstehen und habe meine große Bratreine ein zweites Mal bis an den Rand mit Apfelstücken gefüllt:

Auch dieses Mal habe ich lediglich Fallobst verwendet. Beim ersten Mal zwei unterschiedliche Sorten noch recht fester Äpfel, dieses Mal nahm ich noch eine dritte und weichere Sorte hinzu. Als Gewürz fügte ich Zimtstangen, Nelken und Sternanis bei.


Nach 6 Stunden in der Backröhre durchzog ein dezenter, warmer Apfelduft durch die ganze Wohnung und so sah es in der Reine aus:

Die einzelnen Apfelstückchen schnorksten zusammen, sind aber noch immer gut zu sehen. Sobald ich anfing, die Gewürze zwischen hervor zu picken, fielen sie musig zusammen:

Um eine einheitliche Konsistenz zu bekommen und weil die härtlicheren Apfelschalen doch ab und an störend sind, habe ich einige Mal den Pürierstab hindurch gezogen:

Ganz fein habe ich das Mus nicht püriert, einige größere und mehr kleine Stückchen sind darin wodurch es rustikaler ist, was ich sehr mag.


Das Apfelmus war dieses Mal saftiger, trotz gleicher Garzeit nicht von dieser bräunlicheren Karamellfarbe, sondern mehr Goldgelb und von einem sanfteren Geschmack.


Auch diese Mal habe ich die Gläser danach im Kochtopf für 20 Min. sprudelnd eingekocht:

Ein gutes und durch nichts zu ersetzendes Gefühl, genau zu wissen, was wir das genießen können. Jedes Mal, wenn ich ein solches Glas in der Hand habe, denke ich an die warmen von vielen Düften durchzogenen Tage, wenn meine Oma auf Vorrat einkochte und die Gläser danach mit einem gewissen Stolz fein säuberlich in ihre Regale stellte. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0