Doctor Sleep

von Stephen King habe ich in einem wahren Lesemarathon regelrecht verschlungen.


Stephen Kings Bücher begleiten mich nun schon mehr als die Hälfte meines Lebens. Tatsächlich war "Shining", das die grausame Geschichte von Danny und seiner Familie beschreibt, eines der allerersten Bücher von ihm, die ich las. 


Dominierte damals noch subtiler der gut beschriebener Horror, so hat sich seine Art diesen zu transportieren in den vergangenen Jahrzehnten verändert, wodurch er nicht weniger, sondern noch grausamer wurde. 


Mr. King ist mein Johnny Cash der Schreibfeder. Ein Kämpfer, getrieben, außerordentlich prägnant und ehrlich, beide großartige Künstler und Virtuosen ihres Metiers. Beide von Alkohol- und Substanzmissbrauch gezeichnet, beide Überlebende, so wie auch Doctor Sleep, der erwachsene Danny, der nur dadurch überleben konnte, dass er sich den Dämonen seiner Kindheit stellt, wozu letztendlich auch seine Sucht gehört und gehörte. 


Ein grandioser Roman zum Thema Selbstpositionierung und Selbstverantwortung, ein grandioses Plädoyer gegen den Missbrauch von Alkohol und Drogen und seine unschuldigsten Opfer so wie Zucka-Tommy.


Better be carefull in Amerika, da man nie weiß, wer in Winnebagos oder Bounders sitzt, so wie es mir bei uns mit weißen Sprintern geht ;).

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