Mit Recycling in das neue Strickjahr

Ja, nun, so ist das mit mir und der Strickerei:

 

Dabei und -mit lässt sich vortrefflich Pläne schmieden, Wünsche ausmalen und alles andere, was so dazu gehört. Die Realität macht dann doch was sie will, sprich: Was interessieren mich heute meine Pläne vom letzten Jahr?

 

Socken wollte ich zuletzt und zuerst stricken, habe aber schon letzteres durch Stickerei ersetzt und als ich mir die aktuelle The Knitter 21/2015 aus dem Briefkasten fischte, blieb ich beim ersten Durchblättern auch gleich am 1. Modell, dem Poncho Maisie von Anniken Allis hängen.


Warum bleibt man an einer Idee hängen? Kann ich für mich beantworten. Es ist wirklich so, dass ich etwas sehe und sofort weiß: Das.MUSS.ich.auch.probieren.UNBEDINGT!


Maisie also soll es sein. Und aus welchem Garn?


Hmmm. Erst mal auf Ideensuche bei ravelry abgetaucht. Wieder aufgetaucht mit dem festen Willen, kein neues Garn zu kaufen, sondern auf das zurück zu greifen, was schon da ist. Meinen Stash gesichtet und an meine "Quergestrickte Jacke" gedacht:

Der dafür verarbeitete Schoppel 6fach-Zauberball in der Färbung "Schokoladenseite" ist ein Garn, das mir wirklich sehr gut gefällt, sich auch klasse verarbeiten lässt. Die Jacke aber, die habe ich seit Fertigstellung nur vielleicht 3 - 4 Mal angehabt. Aber warum an etwas festhalten, das aus einem tollen Material, ist, ansonsten aber nicht der Brüller? Eben, dafür gibt es wirklich keinen einzigen Grund! So habe ich die Jacke vom alten ins neue Jahr sorgfältigst aufgetrennt, geribbelt und verknäult. Die Lauflänge passt zu der, die für den Poncho benötigt wird, die Garnstärke aber ist nicht die, die es sein sollte. Was also tun? Ich tauchte also wieder in meinen Stash hinein und mit Evilla Vorgarn wieder auf:

Passt ;)!


Maisie, ich komme!!!

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