Wohin mit dem Glück?!

Wär das nur einmal so, dann wär's ein Zufall. Vielleicht. Ist es aber nicht, denn es ist nicht nur einmal.


Es ist was, was man nicht wissen darf, aber doch weiß es jeder, nur spricht niemand offen über das, was er weiß, denn es soll ja niemand wissen, dass er es nicht sondern doch weiß.


Also Beteiligten tun alle so, als wüßten sie nicht was sie wissen.


Hmmpf.


Und es ist mitnichten so, dass es nur die Frauen wüssten, nein, die Männer wissen es auch. Und wie es so ist mit Sachen, die man wissentlich nicht wissen dürfte, es zerreißt einen förmlich dieses wissende Unwissen.


Und warum?


Nee, also bitte, da dürft Ihr nicht mich fragen.


Ich weiß nicht, warum aus einer Hochzeit so ein Gewese gemacht wird, letztendlich aber muss jeder selber wissen, was man wie, wo und mit wem wissen möchte oder nicht.


Warum das niemand wissen darf, warum es zacka zwischen Tür und Angel abgehandelt wird, damit es wirklich niemand wissen wird ... wer's weiß wird's wissen. Aber nicht an den Nachnamen, denn da - na, jetzt weiß doch wirklich schon jeder warum - behält jeder ganz unauffällig seinen eigenen.


Ist doch in Ordnung. Soll doch jeder so machen und behalten, wie es genehm ist.


Lustig sind sie so von außen schon, diese Verrenkungen der frisch Vermählten, damit niemand weiß, was sie wissen vor den Wissenden, die niemals zugeben, dass sie mehr wissen, als sie wissen dürften.


Irgendwie so, als würde man sich schämen, was gemacht zu haben, was politisch, gesellschaftlich und moralisch nicht korrekt ist.


Schade drum.


Ich für meinen Teil, mir wär's lieber, ich wüsste nix ...

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