Der Sommer im Glas = mein Marmeladensakrileg

Ich koche Marmelade. Und dass ich das, was ich da koche, Marmelade nenne, davon lasse ich mich nicht davon abbringen. Europäische Marmeladenbestimmungen sind mir völlig piepe - da bleibe ich starrsinnig :). Für mich ist und bleibt das Marmelade. Süß, fruchtig, sommrig im Glas.

 

Von links nach rechts:

  • Marille mit Innviertler Graumohn
  • Pfirsich mit weißer Johannisbeere
  • Rhabarber mit Apfel, Orange & Vanille

Wenn ich Marmelade koche, dann experimentiere ich mit Früchten und Aromen. Ich nutze dafür den guten alten 1:1-Gelierzucker. Der moderne 2:1-, 3:1-, etc-Kram mit all seinen chemischen Zusatzstoffen und sogar Fett (wie perfide und unnütz ist das denn?!) kann mir gestohlen bleiben, brauch ich nicht. In meinen Marmeladen ist nur Natur drin, keine Farbe, keine künstlichen Aromen.

 

Meine Marmelade ist auch kein Gelee. Ich will meine Marmelade stückig und, wie bei der mittleren mit den weißen Johannisbeeren, es dürfen auch die Beerenkernchen drin bleiben. Meine Marmelade darf ruhig eine grobere Textur haben und dieses leicht nussige der Kernchen mag ich ganz gerne.

 

Nein, eine feine Konfitüre ist meine Marmelade nicht. Aber eine Dame bin ich ja auch nicht ;).

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