Noch mehr Natur

Dem Wald und seiner Wiese ist deutlich anzumerken, dass die letzten Wochen in ihrer Gesamtheit zu trocken und zu heiß waren.

 

Die Spitzen der Buchenblätter sind braun und so dürre, dass sie in einem leisen Raschen zerbröseln, wenn man sie berührt. Die Wiese trägt Blüten und erste Früchte. Wenn man genau hin sieht aber auch ein helles, fahles Ocker dort, wo keine Feuchtigkeit mehr reichte.

 

Büsche und Bäume tragen sich überreich der Ernte entgegen.

 

In der Zeit, bevor das Wetter so aus dem Tritt geriet, sagte man, wenn die Äste der Nussbäume sich unter ihrer Fracht so sehr gen Boden neigten, dass ein harter Winter folgen würde.

In den prachtvollen Fingerhutblüten hielt eine Hummel bereitwillig still:

Und die Bewohnerin der Königskerze hat sich ihrem Grün in perfektem farblichen Mimikry angeglichen. Im linken Bild reckt sie ihre Vorderbeine bereits über ein Blütenblatt, den Ausschnitt des rechten habe ich extra vergrößert: Könnt Ihr sie entdecken?

Die uns umgebende Natur ist mit all ihren Geheimnissen und Schätzen nicht einfach nur da. Sie lädt uns jeden Tag aufs Neue dazu ein, sich entdecken, schätzen und genießen zu lassen. Nötig dafür sind nur offene Sinne und die Muße, sich auf sie mit Ruhe und Genuss einzulassen.

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