Blaukraut bleibt Blaukraut

Und Brautkleid bleibt Brautkleid.

 

Das ist so ein Schüttelklassiker wie die Blumento Pferde und die Bürsten mit schwarzen Borsten, die besser als Bürsten mit weißen Borsten bürsten. Besonders bei letzterem habe ich eine gewisse Schnellfertigkeit erreicht und kann ihn in kürzester Zeit herunterleiern.

 

Aber zurück zum Blaukraut.

 

Wenn ich mir bei uns im Dorf einen Döner hole, dann immer mit ohne Tomate dafür viel Blaukraut. Krautsalat, egal ob weiß oder blau, ist einfach ein leckeres und unterschätztes Multitalent und dabei auch noch ohne großen Aufwand selber zu machen:

Krautsalat - egal in welcher Farbe

 

Zutaten:
1 Krautkopf (nicht allzu groß)

2 große Zwiebeln

2 El Zucker

250 ml kaltgespresstes Distel- oder Sonnenblumenöl

1 Tl frisch gemahlener Pfeffer

1/2 Tl zermörserte Kümmelkörner

1/2 Flasche Lieblingsessig (bei mir nicht auf Rotweinbasis und auch nix mit Früchten)

0,7 l Mineralwasser mit ordentlich Kohlensäure

 

Zubereitung:

Den Kautkopf vierteln und entstrunken, dann in eine große Schüsseln raspeln, die 2 Zwiebeln auch raspeln und beides gut untereinander mengen.

Den Zucker in das Mineralwasser quirlen, bis es sich aufgelöst hat, dann alle anderen Zutaten dazu. Ab damit über das gezwiebelte Kraut und gut vermischen.

Nun eine kleinere Schüssel über das Kraut stellen und es mit so 2 bis 3 großen Dosen beschweren, so dass das Kraut unter der Marinade liegt.

24 Stunden so ziehen lassen, dann den Sud abgießen. Der fertige Krautsalat kann so für einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei uns überlebt er jedoch nicht lange.

 

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