Umgezogen

Upps, das ging jetzt schneller als erwartet. Meine Zeit hier steht erst einmal still, hier findet Ihr mit dem Draufklicken die neue 

 

Die Farbe Ev

 

bei der es weiter geht. 

 

Man liest sich dort ;).

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Am Himmel ist der Teufel los

Letzte Woche am Montagabend saß ich auf dem Balkon, strickend, und genoss die kühler werdende Abendluft nach der Wärme des Tages, so wie an vielen Abenden zuvor. 

 

Wir wohnen auf dem Land, was u. a. den Vorteil hat, dass es am Abend sehr viel ruhiger wird als am Tag und wenn man sich in diese Ruhe hinein hört, dann nimmt man Töne und Geräusche sehr viel intensiver wahr. So wie zum Beispiel das Rauschen von Flugzeugen, auch wenn man sie, aufgrund ihrer Flughöhe, manchmal gar nicht selber sieht, sondern nur die Kondensstreifen wahrnimmt, die sie hinterlassen. 

 

Was mir gar nicht bewusst war, ist, wieviele Flugzeuge den Himmel über uns durchkreuzen und so nahm ich mir vor, einfach mal die Kamera drauf zu halten, die Flieger heran zu zoomen und sie zu zählen:

19:02 Uhr

19:03 Uhr

19:06 Uhr - Ganz klar ist hier leider nur die Kirschbaumspitze - aber über ihr, der verschwommene Punkt, da ist das 3. Flugzeug.

19:09 Uhr

19:10 Uhr

19:11 Uhr

19:12 Uhr

Das Bild hier zählt nicht, denn es zeigt einfach nur zusammen den 19:11 Uhr- und den 19:12 Uhr-Flieger mit ihren Kondensstreifen

19:14 Uhr - Dafür zählt dieses Bild doppelt, denn erst in der Vergrößerung habe ich gesehen, dass hinter diesem Flugzeug noch viel höher ein weiteres fliegt.

19:16 Uhr

19:19 Uhr

Im Zeitraum von 19:02 Uhr - 19:09 Uhr, in diesen 17 Minuten also, ganze 11 Flugzeuge! 

 

Sehr interessant und auch sehr erschreckend, rechnet man das mal auf einen gesamten Tag hoch. 

 

Und wofür? Für die meisten Passagiere aus beruflichen Gründen? Oder für eine Urlaubsreise? Und wohin? Und wirklich immer nötig?

 

Fragen über Fragen. Für mich kann ich die ganz leicht beantworten: Ich bin noch nie geflogen. Es ergab sich halt nie. Herr Ev ist schon geflogen, aber er will es nicht mehr. Auch kein Problem für mich, denn wem begegne ich im Urlaub denn in erster Linie? Richtig = immer mir und das kann ich problemlos auch überall dort, wohin ich mit meinen Füßen, dem Fahrrad, Bus, Zug oder Auto komme - und das auch noch sehr, sehr, sehr gerne :).

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Primavera in Oy-Mittelberg

Im Juli konnten wir bei herrlichstem Wetter das Stammhaus von Primavera in Oy-Mittelberg besuchen.

 

Es ist wirklich sehr eindrucksvoll, was dort geschaffen wurde und wie sehr das Gebäude mitsamt dem ganzen Areal drumherum die Philosophie des Naturkosmetikherstellers atmet und verkörpert:

Ein Traum ist der Garten, der so wirkt, als wachse er noch immer und sich trotzdem perfekt in die Umgebung und das Alpenpanorama einfügt:

Ein zarter Blütenduft lag über allem und so war das ein Spaziergang für alle Sinne, der von Bienen und Schmetterlingen begleitet wurde zwischen Rosen und noch mehr Rosen:

Immer wieder blieben wir vom neuen bezaubert stehen und genossen die Aussicht, die Ruhe hier oben, schnupperten an sonnenwarmen Rosenblüten, hielten einfach inne in all dieser Schönheit:

Und diesen wundervollen Quarz hier, den hätte ich mir am liebsten für daheim eingepackt:

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Liedgut-Sonntag: Anna Mateur

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3. Wollfest in Straubenhardt am Sonntag, den 25.09.2016

Ich denke, das ist für uns im wilden Südwesten das letzte Wollfest in diesem Jahr und es findet hier statt:

 

Haus der Familie

Am Hasenstock 23

75334 Straubenhardt

von 11:00 - 17:00 Uhr

 

Ich drück mir mal selber die Daumen, dass es mit unserem Besuch dort auch wirklich klappt.

 

Schaut Euch mal die feine Ausstellerliste (zum Teil, da direkt hinterlegt, direkt anklickbar) an, die wirklich sehr verführerisch ist:

Farbenprachtgarne 

- Suzanne Bügler mit Maschenmarkierer, Wolle und Anleitungen

Sockenstrickliesel

Tee & Wolle Lädle, Irene Giesinger  

Wollehimmel 

- Fiberpassion 

- Alte Künste

- Kade, loving wood & wool 

- Rübezahl-Spinnereien & Wollhandwerk 
Angelika Schmidt, Pflanzengefärberte naturbelassenen Garne und Spinnfasern

- RE-CYCLE

- Die bunte Wollmaus

- Handarbeitsladen Nentwig Lück 

- Aglaia Olshausen, Taschen 

- Der Stoffladen, Britta Riedmann 

- Spinnereien mit Seide

- Die Seifenkiste

- Pandorra

- Spinn- und Lichtstube Blankenloch 

- Lydia wollig kreativ

- echt michele

- Eda Design, Eda Weitensfelder 
pflanzengefärbte Wolle und Seide, Naturedelgarne, Selbstgestricktes aus meiner Wolle,Holzstricknadeln paasend zu meinen Garnen

- Team “flinke Masche” 

Ich hoffe, man sieht sich!

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Kebnekaiseistische Socken & Goldmarie Slipits

Hier hatte ich meine brandneue Wolle von Farbenpracht noch gezeigt, jetzt ist der Goldkiesel-Strang schon fix und fertig verstrickt, da ich dieser schönen Färbung einfach nicht widerstehen konnte.

 

Als erstes fertig wurde ein Paar kebnekaiseistischer Socken. Ich habe schon einmal welche nach dieser Anleitung gestrickt und hatte große Lust auf ein weiteres Paar. Kebnekaiseistisch sind sie deshalb, weil ich den unteren Fußteil, bis auf die linken Maschen bei den Einfärbungen, komplett mit rechten Maschen gestrickt habe, weil sie mir so besser gefallen. Ab zu den Bildern:

Technische Daten:

Anleitung: Kebnekaise Socks - Größe 38

Garn: Merinosockenwolle von Farbenpracht, Färbung "Goldkiesel"

Nadelspiel: 2,25 mm

 

Aus der restlichen Wolle dann strickte ich noch ein Paar Goldmarie Slipits, die hoffentlich meiner lieben Freundin Anna passen werden, da ich dabei an sie gedacht habe. Ab dem zweiten Slipit wurde das Stricken immer spannender, da ich nicht wusste, ob das Garn reichen würde - zum Ende hin strickte ich daher immer schneller und siehe da: Am Ende der Zitterpartie blieben ganze 20 cm unverstrickter Faden übrig, uff:

Im Detail hier noch die 50er/60er-Jahre Knöpfe aus Muddis Knopfschatz zur Verzierung der Slipits, die ich mit kleinen Perlmuttknöpfchen gegengenäht habe, um sie dann einzuknöpfen. So kann man sie variabel dorthin setzen, wo es einem am besten gefällt und auch bei einer Wäsche gibt es so keine Probleme mit ihnen. 

 

Technische Daten:

Anleitung: Comfort Slippers

Garn: Ebenfalls Merinosockenwolle von Farbenpracht, Färbung "Goldkiesel"

Nadelspiel: 2,25 mm

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Mittwochslyrik: Kartoffelfeuer

Kartoffelfeuer

 

Kühler Wind treibt in Fetzen weißen Rauch 

weit über raue Felder hinweg.

 

Knisternde Flammen rufen den Herbst herbei.

 

Kitzeln den würzigen Duft aus dem sich

kräuselnden knackenden dampfenden Kraut.

 

Erstes gefallenes Laub raschelt unter den Tänzen

der Kinder mit hagebuttenbekränzten Häuptern.

 

Auf einem Stein vor dem Feuer sitzt ihre Mutter

das Gesicht den Strahlen der Sonne zugewandt.

 

Holt die schwarzen Knollen aus der Glut

reißt sie auseinander segnet sie mit Butter und Salz.

 

Deckt ihnen mit den Gaben der Natur den Tisch.

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Fabulöser Sockenschal

Vom legendären und freien Knitty-Online-Magazin ist die aktuelle Ausgabe issue 57, deep fall 2016 nun online abrufbar. 

 

Gleich gefallen hat mir der geckige Halssockwärmer In Gord We Trust. Das vor allem auch deshalb, weil er eigentlich wie ein kleiner Bruder meines fabulösen Sockschals von 2006 ist. Die Anleitung dazu erschien damals in der Vorravelryzeit auf der heute wahrscheinlich nur noch ganz wenigen Strickbloggerinnen bekannten deutschen Anleitungsplattform "Wollke Sieben", die Diana Harrison, 2011 leider viel zu früh verstorben, ins Leben gerufen hatte. Zu dieser Zeit bloggte ich noch unter "evstricktnichtnur".

 

Den Schal gibt es übrigens immer noch. Er ist unverwüstlich und wird jedes Jahr getragen, wenn es kalt genug dafür ist. Immer wieder gibt es dann lustige Kommentare, wenn man irritiert entdeckt, dass jedes seiner beiden Enden in einer Socke ausläuft - naja und mittlerweile macht mir das Sockenstricken auch überhaupt keine Probleme mehr ;).

 

2006 - meine Güte! Kein Wunder, dass ich mich wie ein Bloggosaurus Rex fühle mit meiner Art zu bloggen, die sich seit damals nicht verändert hat. Immer noch ohne Besucherauswertungen, immer noch ohne eigene Shopverweise, ohne Geld durch Blogwerbung zu verdienen, ohne Optimierungen und in der Jetztzeit auch ohne fb, Instagram, Twitter, YouTube und wie sie noch alle heißen ...

 

Nachfolgend die Anleitung, die ich aus dem Inet retten konnte.

 

Fabulöser Sockenschal - Originalanleitung von 2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwierigkeitsgrad
mittel

Material
11 Knäuel unterschiedliche Sockenwolle (auch Reste)
Nadelspiel 3,5mm
Nadelspiel 3 mm

  

ANLEITUNG

60 Maschen auf dem Nadelspiel 3,5 anschlagen und 40 (Schaft-)Reihen glatt rechts stricken,
dann auf Nadelspiel 3,0 wechseln und 20 (Bündchen-)Reihen im Muster 1 rechts, 1 links stricken, 
für das Bündchen fester stricken, als für den Schaft, damit es sich auch schön zusammen zieht.

Wieder auf das 3,5er Nadelspiel wechseln und mit der nächsten gewünschten Sockenwolle genauso weiter stricken. Das ganze insgesamt 10 x stricken – ich liebe sehr lange Schals, wer’s gern kürzer mag, kann selbstverständlich auch weniger oft Schaft und Bündchen stricken.

Jetzt kommt’s: Wenn der Sockschlauch eben so lang ist, wie frau/mann möchte, wird nach dem letzten Bündchen wieder die Farbe gewechselt und eine ganz normale Socke angestrickt: wie das geht, werde ich nicht beschreiben. Wieso? Ganz einfach: ich habe in meinem Leben erst 2 Paar Socken gestrickt und das nach einer Anleitung und der bin ich einfach schuldig, dass ich sie nicht schnöde plagiiere: Sockenstricken habe ich gelernt nach dem cleveren Handarbeitsbuch des Topp-Verlages von Tanja Steinbach „Socken stricken mit der neuen Bumerang-Ferse“, ISBN 3-7724-6601-X. Selbstverständlich kann jeder eine Socke dran stricken, wie es ihm oder ihr beliebt. Meine wurde übrigens passend zu meinen Füssen in Größe 37 gestrickt!

Also, wenn diese Socke fertig ist, müssen wir uns nur noch um die andere, noch offene Seite des Schals kümmern: Nadelspiel Nr. 3,0 zücken und in der gewünschten Farbe die Maschen am offenen Ende aufnehmen und 20 Reihen Bündchen wie gehabt stricken – ich für meinen Teil habe die zweite Socke mit der gleichen Wolle wie die erste Socke gestrickt – ich liebe nun mal lila! Nach dem Bündchen wieder auf das Nadelspiel 3,5 wechseln und die zweite Socke wieder ganz normal fertig nadeln.

Fertig ist Ev’s fabulöser Sockschal! Meiner ist übrigens ganze 2,52 m lang geworden und gibt richtig gut warm.


Würde mich freuen, wenn der Schal Euch gefällt und noch mehr, wenn er noch ein paar Geschwister bekommen würde!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eines hat sich seither aber definitiv nicht geändert, denn noch immer kann ich aus vollsten Herzen sagen:

 

In knit i trust!

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Liedgut-Sonntag: Wolle Kriwanek

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Spinnennetz für/gegen wirre & wilde Träume

In der aktuellen Ausgabe des LandIDEE-Magazins, September & Oktober 2016, ist eine Bastelanleitung für einen Traumfänger enthalten:

Traumfänger selber - und der Gedanken hinter ihnen - haben mir schon immer gut gefallen, aber ich konnte mich nie für einen entscheiden, irgendetwas war immer dran, was mich dann letztlich von einem Kauf abhielt. Selbermachen? Ja, nur fehlte der richtige Moment, die Inspiration dafür. 

 

Das Bild in diesem Heft nun, das brachte etwas in mir zum klingen, zwei noch dünne Haseläste schnitt ich mir von einem Busch, bog sie zurecht und dann lag der (Fast-)Kreis erst einmal über Nacht auf dem Tisch, bis ich mir am Morgen einen Rest Kauni- und Isager-Garn nahm und mit dem Fadenlegen begann. Den Stern zog ich einmal noch ganz nach, hielt dann inne. Sollte das für mich wirklich ein Drudenfuss werden? Ich dachte über die Bedeutung dieses alten magischen Symbols nach, erinnerte mich an den über dem Schlupf in der altertümlichen Stadtmauer von Kaufbeuren:

Von dort aus führten mich meine Gedanken hinüber zum Begriff der Kulturellen Aneignung, der zur Zeit immer wieder mal mehr, mal weniger heftig durch Blogland wabert. Ich seh mir diese Diskussionen immer wieder sehr interessiert an, allerdings mit sehr viel Abstand, denn letztendlich bedeutet Kultur für mich auch Inspiration, Austausch, Annehmen und Abgeben durch die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch.

 

Letztendlich wuchs in mir der Wunsch nach etwas ganz einfachem, eigenem und was gäbe es für das Auf- und Festhalten ein besseres Symbol als ein Spinnennetz?!

 

Mein Spinnennetz ist kein symmetrisch gegliedertes und strukturiertes. Es ist ein erprobtes, ein festes. Kräftig ausgebessert hat es die silberne Spinne an durchlässigen Stellen, damit auch wirklich nichts entwischt, was nicht durch ihre Fäden hindurch soll. 

 

Mein Spinnentraumnetz soll für mich schön aussehen und gleichzeitig ein märchenhaftes Symbol sein und das geht nicht ohne den ungekrönten König des Waldes, den Fliegenpilz!

 

2013 strickte ich u. a. meinen Schafwolligen Wollpilz für eine Bücherausstellung und dekorierte ihn danach immer wieder neu in der Wohnung herum. Die letzten Monate stand er in einem Bücherregal, nun ergänzt er das Spinnennetz. Begleitet von meiner tschechischen Weihnachtsspinne und zwei handgeschnitzten und -bemalten Holzfliegenpilzen, die ich in einem Antiquitätengeschäft, ebenfalls in Tschechien, entdeckte und die vor Jahren der Vater des Inhabers einst selber für den Christbaum der Familie angefertigt hatte. 

Viele wunderschöne Erinnerungen stecken so in meinem Fänger und erfreuen mein Herz:

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Gelesen: Die Frau im Schatten

von Dorinde van Oort.  

 

Das Positive vorweg: Die Autorin kann schreiben. Präzise und fesselnd.

 

Und trotzdem habe ich noch niemals ein Buch gelesen, das sich so sehr in Ahnungen, Vermutungen, Annahmen verliert. In detailliert entschlüsselten fotografierten Blicken, ahnungsvoll zwischen den Zeilen von Briefen lesend und in den Aktionen Dritter, die nicht so wollen, wie die Autorin will, in Schlussfolgerungen ohne Grundlagen und phantasierten Momenten, wie z. B. einem Weihnachtsgottesdienst oder aus einem Rollstuhl heraus. 

 

All das macht die angebliche Lebensgeschichte Annetje Beets platt, banal, völlig subjektiv und letztendlich nicht nachvollziehbar, da Fakten zwischen all diesen Privatismen fehlen. 

 

War sie wirklich dieses egoistische, bösartige, intrigante, angedeutet pädophile Luder voller Lebenslügen oder in Wirklich völlig unspektakulär ganz anders?

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Mittwochslyrik: Wahr

Wahr

 

Der Wahrheit Wert

ist in Maßen nicht messbar.

Läßt sich nicht abwiegen,

nicht heben, nicht tragen.

Der Wert der Wahrheit 

liegt in uns selbst,

in aufmerksamer Betrachtung

der Ströme und Stürme,

der Ruhe und Stille

um uns herum.

 

Der Wahrheit Wert

fällt nicht aus heiterem Himmel

in offene Hände und Herzen.

Den Wert dieser Wahrheit 

trägt jeder für sich ganz allein

wie auch die Entscheidung,

in Wahrheit wahrhaftig

- oder auch nicht - zu sein.

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Pelerine & Radiokappl

Meine Güte, das ging jetzt aber so fix, dass ich mich damit selber überrascht habe!

 

Meine Pelerine ist fertig:  

Hier auch von der Rückseite aus:

Geändert für mich habe ich lediglich, dass ich als Abschluss keinen I-Cord gestrickt, sondern die Maschen abgehäkelt habe. Das erschien mir als die sicherere Variante für den zarten Vorgarnfaden und sieht auch gut aus:

Die Pelerine lässt sich wie ein Schal tragen oder man klappt die Halskante leicht um und befestigt die beiden gegenüberliegenden Enden mit einer leichten Brosche, Fibel oder Gewandnadel. Leicht deshalb, damit im Gestrick durch die zarte Textur keine Löcher entstehen könnten. 

Tja und weil mir die Pelerine alleine als zu langweilig erschien, entschloss ich mich dazu, mir eine passende Kopfbedeckung zu strickfilzen: Mein pelerinistisches Radiokappl:

Radiokappl nennt man im paurischen Dialekt der Familie meiner Mutter diese Kappen mit einer kleinen “Antenne” oben drauf, die in den 1920er/1930er Jahren sehr populär waren. Meine Antenne ist eine gehäkelte Luftmaschenkette aus 10 Maschen, die ich auf das fertige Kappl genäht habe.

 

Technische Daten:

 

Pelerine:

165 g Evilla-Vorgarn Rewool in der Färbung "A-38"

Gestrickt einfädig mit einer Rundstricknadel 6,0 mm 

Anleitung: Halvcirkelformadsjal  

 

Pelerinistisches Radiokappl:

80 g Evilla-Vorgarn Rewool in der Färbung "A-38"

Improvisiert und zweifädig (!!!) gestrickt mit einem Nadelspiel 6,0 mm

Gefilzt in der Waschmaschine bei 50° C

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Liedgut-Sonntag: Claire Waldoff

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Happy Birthday Mrs. Elli ♥!

Und das von ganzem Herzen - you know! Lass Dich feiern, hochleben, das ganze Programm & hab es schön ♥!

 

Wie lange kennen wir uns jetzt schon? Mal so locker über 40 Jahre, gell?! Meine Güte und was seither alles passiert ist, was Du er- und durchleben musstest. So manch einer hätte diese Fülle an Schicksalschlägen nicht so tragen können wie Du. Und trotz allem, Dein Lachen hat Dir nichts davon nehmen können und wenn ich das alte Photo so ansehe, dann kann ich Dich hören. So ansteckend, dass ich gar nicht anders kann, als mit Dir zu lachen.

 

Elli, ich wünsch Dir Gesundheit - vor allem die, damit Du wieder auf die Beine kommst, so richtig und vor allem auf die! Ich wünsche Dir eine wundervolle Zeit mit Deinen Kids und dass Dir die Sterne in den Nächten am Meer nicht nur einen Wunsch vom Himmel holen werden! 

 

Ich denke an Deine mirroreggs für mich nach jedem Curry und umarm Dich über die ganze, große Entfernung hinweg.

 

xoxoxoxoxoxoxoxoxo

 

Ev

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Projekt PC-Stuhl

Mein Mann las diesen einsamen, etwas derangierten Stuhl auf und brachte ihn mit heim, da er perfekt vor unseren PC passt und ihm ebenso perfekt zur Veränderung erschien:

Nach dem Brainstorming mit ihm und den Freunden suchte ich mich durch meinen Stash und wurde fündig:

Jetzt kann's los gehen!

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Farbenprächtige Farbenpracht

Diesen Schönheiten von Sandra Farbenpracht konnte ich einfach nicht widerstehen!

 

Jeweils auf SoWo in der tollen Qualität "Trecking spezial" handgefärbt sind das prachtvolle Beerenspeckles, die ich also Prototyp zum ersten Mal in dieser ganz neuen Färbung bei Sabinci sah und sofort infiziert war. Und obwohl ich wusste, dass einer dieser Stränge meiner seiner würde, luscherte ich doch jeden Tag in ihren DaWanda-Shop, wann er denn erscheinen würde - und in natura ist er tatsächlich noch spektakulärer als auf den Fotos:

Damit der Strang nicht alleine auf die Reise zu mir gehen musste, durfte ihn ein speckliger "Goldkiesel" begleiten:

Der goldige Kiesel macht mir große Lust, ihn zu Kebnekaise-Socken zu verstricken. Und aus dem Beerenspeckle, da könnte ein Sternenkissen werden.

 

Traumhafte Färbungen, liebe Sandra ♥ - aber andere gibt es bei Dir ja sowieso nicht!

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Mittwochslyrik: Monika

Monika

 

Ich will die erste Pfau'in sein

voll diamantgleichem Federglanz

 

Will Räder schlagend wilde Schreie

heiser über Felder klirren lassen

will stolzieren Hähne wie Hennen mit

rundem Schlag mir untertänig machen

 

Will fliegen wenn mir nach fliegen ist

 

Herrlich ramm ich kraftvoll Krallen

in Krumen schenke meine Federn

wann immer ich will

Glitzern und bewundernde Freude 

dar zu reichen

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Anna-Slippers

Es war gar nicht so einfach, den richtigen Tag dafür zu finden für das ungarische Kesselgulasch - naja, im Nachhinein wurde es der heißeste des Jahres und trotzdem ein so schöner ♥!

 

Hochsommer und Kesselgulasch, das passt ganz gut zusammen. Mindestens so gut, wie Hochsommer und Handgestricktes für die Füße! Passt nicht? Denkste, passt ganz hervorragend:

Tausend Dank noch einmal für diese Fußschönheiten und noch mehr - kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie der Sommer ohne sie ist!

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Schwalbenflug

Die Rauchschwalben versammeln sich wieder:

Früher auf dem Dorf kein seltener Anblick - nun werden es mit jedem Jahr weniger.

 

Einen Landwirt mit Kuhhaltung gibt es noch ganz nah bei uns und im Dorf gibt es zum großen Glück noch eine Handvoll Hausbesitzer, unter deren Dach die Schwalben ihre Nester ungestört und unvertrieben bauen dürfen. 

 

Unsere Umwelt verändert sich drastisch, auch und gerade im ländlichen Bereich.

 

Zum Teil ist das Menschen geschuldet, die ihre Grundstücke bis zum geht nicht mehr mit Spritzmitteln, Schotter statt Rasen und Palmen statt Obstbäumen optimieren, die Hecken und Büsche auch während der eigentlich geschützten Vogelbrutzeiten vom 01.03. bis einschließlich 30.09. immer wieder stutzen und schneiden, damit ja elles schee sauwa aussieht und niemand sagen kann, dass man unordentlich sei. Und Vogelscheiße, Wespen, Bienen und Igel braucht eh keiner im Garten. Nur die Mucken und die Fliegen, die werden seltsamerweise immer mehr. Egal, was man so spritzt und streut ... 

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Liedgut-Sonntag: Der letzte Cowboy

Für die Lieder meines Lebens jenseits von deutschsprachige Dummfugschlagern im Rampfstampfdiskomodus - und weil es gestern soooooo schön war ♥!

 

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Pelerine

Es ist kein Geheimnis, dass ich es sehr mag, mit Vorgarn zu arbeiten, so wie hier auf diesem Blog beim Maisie-Poncho oder beim Harnisch, was aber auch nicht meine ersten Vorgarn-Projekte gewesen sind.

 

Arbeitet man mit Vorgarn, darf man nur eine sehr zarte Spannung auf den Arbeitsfaden ausüben, da er ansonsten sehr schnell reißt, was allerdings auch kein größeres Problem darstellt, denn beide Fadenenden lassen sich schnell und einfach zu einem Ganzen vereinen und neu miteinander verstricken. 

 

Zu meinem großen Glück findet sich in meinem Garnfundus noch ein Vorrat an Vorgarn, worüber ich mich immer dann am meisten freue, wenn mir eine Projektidee nicht mehr aus dem Kopf gehen will.

 

Die Anleitung für den Halfcirkelformad sjal hatte ich mir bereits 2006 ausgedruckt, zu einer Zeit also, als Strickblogland noch relativ klein war, sprich: man jeden existierenden Strickblog kannte, so überschaubar waren sie damals noch - meinen eigenen ersten Blog gab es damals seit bereits zwei Jahren, die eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an diese evstricktnichtnur-Zeiten bei myblog ;).

 

Zurück zur Pelerine:

 

So alle ein bis zwei Jahre durchforste ich meinen Anleitungsordner, nehme raus, was mir mit Sicherheit garantiert nicht mehr gefällt und hefte ganz oben ab, wofür es unbedingt endlich Zeit ist - et voilà, da sind wir schon mit der Anleitung und dem Garn:

Über die Hälfte ist bereits fertig, die Textur des fertigen Umhangs zum Teil, dem Material geschuldet, sehr zart, aber meine Vorerfahrungen sagen mir, dass sie trotzdem sehr haltbar sein wird und, nicht unwichtig, da für die kalte Jahreszeit, dass das Gestrick die Körperwärme sehr gut halten und bewahren wird.

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Ob ich an so etwas einfach vorübergehen kann?

Nah! Ih nehd!

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Mittwochslyrik: Gobi

Gobi

 

Wüste bin ich.

 

Sandsturm

mein heißer Atem.

 

Ernstloser Regen

eruptives Blütenlodern.

 

Spontanes Verdorren

in gnadenloser Sonne.

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So leckere Hasselback-Zucchini

Zucchini gehören zu meiner Lieblingssommergemüsegenüssen, ganz besonders die gelben, aber dieser Sommer meinte es mit meinen Pflänzchen nicht gut, die entweder im Regen ersoffen, im Nullkommanix von fixen Nacktschnecken gefressen oder, als würde das noch nicht reichen, wie das aktuelle, vom Mehltau erlegt wurden. 

 

Zum Glück aber bekommt man sie momentan allenthalben überall in bester Qualität aus heimischen Gefilden zu kaufen und ich kann an Rezepten ausprobieren, wozu auch immer ich Lust habe. 

 

Bei Das Knusperstübchen entdeckte ich diese Hasselback Zucchini und wenn ich auch nicht so schöne Photos wie sie machen kann, weil ich, wenn das fertige Gericht vor mir steht, einfach nur schmausen statt knipsen möchte, müsst Ihr mir jetzt einfach glauben, dass diese Zucchini großartigst lecker schmecken: 

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Athena, Schlüppis, Enzian-Cowl & Marlene

Der Vollständigkeit halber nachreichen möchte ich noch vier Strickwerke, auch um mich selber daran zu erinnern, was dieses Jahr schon fertig wurde.

 

Athena

Tragefertig pünktlich zum Sommer wurde das Top Athena, das Material dafür entdeckte ich letztes Jahr in Memmingen:

Technische Daten:

Gesamtgewicht: Sensationelle und federleichte 137 g

Anleitung: Top "Athena" von Rita Taylor, Quelle: The Knitter, Deutschland, 22/2015

Garn gekauft bei Filati in Memmingen:

2 x Lana Grossa Lace Merino Print, Farbe 0123 und 

2 x Lana Grossa Lace Merino Uni, Farbe 0050

Verwendete Nadelstärken: 3,5 und 4 mm

Fazit:

Das war Strickfreude pur und mal sehen, vielleicht stricke ich mir dieses Top, ganz in uni, noch einmal :).

 

Schlüppis:

Meine Freundin Anna strickte sich die ersten, die ich sah und trat damit im Liebhaber handgefärbter Wolle-Forum bei ravelry einen regelrechten Toetsies, Slippers & Sneakers-Boom los. Diese Dingelchen sind aber auch zu niedlich und praktisch:

Technische Daten:

Anleitung: "Comfort Slippers" von Reiko Arato

Garn: Ein herrlicher alter DiS 08/2009 von DraWo in der Materialzusammensetzung Wolle, Seide Bambus

Nadelstärke: 2,25 mm

Fazit:

Ein leckeres, kleines Strickbonbon - genau richtig, um seine Freunde oder sich selbst damit glücklich zu machen.

 

Enzian-Cowl:

Nicht für den Sommer, sondern für die kühlere Jahreszeit gestrickt und das deshalb, weil diese Knallerfärbung bestens zu einem meiner absoluten Lieblingsoberteile passt.

 

Technische Daten:

Anleitung: "Dragon Cowl" bei Beyenburgerin Design, hier: Size I

Garn: Knit Picks Hawthorne Fingering - das Los zu diesem herrlichen Knäuel traf mich zu meiner großen Freude bei unserer letztjährigen Adventswichtelei bei unserem Strickperlen-Treffen ♥!

Nadelstärke: 4,0 mm

Gesamtgewicht: 74 g

Zusätzlich: An den Spitzen eingestrickte hellblaue Scheibenperlen aus Glas

Fazit:

Bereits der zweite Cowl den ich nach dieser schönen Anleitung gestrickt habe. Folgendermaßen habe ich ihn dieses Mal für mich modifiziert:

Das Dragon-Muster habe ich lediglich für die Halssektion übernommen, das daran anschließende Unterteil habe ich ohne dieses und glatt rechts gestrickt, da mir das Muster zuviel von der Brillanz der Färbung schluckte. Gestrickt habe ich lediglich bis Reihe 31, dann eine Reihe rechts, eine Reihe links, direkt anschließend den Knötchenrand - so wurde der Cowl kürzer und kompakter.

 

Marlene:

Meine liebe Kollegin Shirin konnte in diesem Jahr einen ganz besonderen runden Geburtstag feiern und da sie mir über die Zeit hinweg jedes Jahr mehr ans Herz gewachsen ist, schenkte ich ihr diese Marlene:

Technische Daten:

Anleitung: "Marlene" von Christine Ebers

Garn: SpinningMartha Lace-Garn in einer Mischung aus Merino-Wolle & Bourette-Seide, Farbe: Kupfer

Nadelstärke: 3,5 mm

Eingestrickt: Swarovski-Perlen in einem klaren und doch sehr warmen Rot-Orange-Ton

Fazit:

Sollte ich eine Farbe wählen, die die Schönheiten des Orients verkörpert, dann sind es diese Tönungen - absolut passend zu Shirin!

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Watzmann - Watzmann - Schicksalsberg

Es war so 1979, als mir der Watzmann, die Gailtalerin, Ambros, Tauchen, Prokopetz zum ersten Mal begegneten.

 

Meine Güte, ganze 37 Jahre ist das bereits her, Hollerädulljöh!

 

Ein Teil unserer Clique fuhr ihm, dem Watzmann, in den Sommerferien mit den Mofas entgegen, wo ich so gerne mitgefahren wäre, was aber elterlicherseits leider erfolgreich verhindert wurde.

 

Dieses Jahr nun findet die große Watzmann-Abschiedstournee  statt und Herr Ev überraschte mich heute mit zwei Karten dafür!

 

Der Berg, er ruft - und die Herren Ambros, Eberhartinger, Fälbl, Prokopetz!

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Neue Wolle

Nachdem die vergangenen sechs Wochen durch Frau Mutters Unfall sehr turbulent waren, besteht momentan durchaus die Hoffnung, dass sich nun langsam wieder alles beruhigt und nach und nach die heiß ersehnte Normalität einkehrt. 

 

Also gut, dann darf die neu eingezogene Wolle damit beginnen:

 

Im Shop von Frau Odersocke entdeckte ich einen wunderbaren und für mich recht untypischen "Uferstreifen" (oben - 4fach SoWo mit Baumwolle) und einen herrlichen "Ginsterkäfer", auch mit Blau, aber eben dazu mit einem herrlichen Erikaton (unten - 4fach SoWo):  

Was soll ich sagen, als ich vorhin in ihren Shop schaute, hätte ich bei "Espressobeeren", "Ockerfelsen", "Meerschaumblüte", "Baumorchideen" und "Wolkenbuntmelange Nr. 6" schon wieder zulangen können ... 

 

Zusätzlich eingezogen ist die Augustfärbung "Wilder Mohn", auch eine eher ungewöhnliche Farbwahl für mich, (4fach SoWo) von Farbularasa, die mich in ihrer Farbintensität total mit sich reißt, aber seht selbst:

Was jetzt noch fehlt, ist die Stricklust, die hier noch sehr brach liegt. Auch damit kann es nur noch besser werden ;)!

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Mittwochslyrik: Hofnarr

Hofnarr

 

Immer die Lacher auf der sicheren Seite.

 

Unsicherheit überquatscht.

Zwinkern, Schmunzeln, Lächeln pararat.

Nichts rauslassen, Kanten mit Frohsein verdecken.

Spass zur Unauffälligkeit gepflegt.

Immer gefallen.

 

Wer achtet den Possenreisser?

Gesteht ihm Abgründe zu?

Wer will ihn sehen, wenn er voll Trauer,

weinend, verloren, allein plötzlich steht?

 

Wer will mit, statt über ihn lachen,

sich eingestehen,

dass ein Teil von ihm

in jedem von uns steckt?

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Gelesen: "Greenwash, Inc."

von Karl Wolfgang Flender.  

 

Dieses Buch musste ich immer wieder zuklappen, an die Seite legen, so sehr widerte mich das Geschehen, die Motive und das Agieren der Protagonisten an.

 

Da wird auf Teufel komm raus gelogen, manipuliert, die Wahrheit verdreht, gesoffen, Substanzen missbraucht, jegliche menschliche Regung unterdrückt und über Leichen gegangen und daraus das Beste gemacht.

 

Und wofür? Für die Umsatzzahlen, die Marktpositionierung, den eigenen Geldbeutel, die Werbung und alles was sonst noch so dazu gehört.

 

Fiktion? Iiiiih, woher denn?! Muss man sich doch nur mal vor Augen halten, was momentan in unseren Gesellschaften so an pöbelnden und menschenverachtenden Demagogismen und Kosten-Nutzen-Fixierungen passiert: 

 

- in der Kfz-Industrie

- in der Mode-/Bekleidungsbranche

- in politischen Lebensläufen

- in der Sport- und Pharmawelt

- in der Lebensmittelproduktion

- in der gründliche Vernichtung unserer natürlichen Lebensgrundlagen

- ...

 

Die Rechnungen dafür zahlen nicht die Marketingpotentaten mit den gut gefüllten Taschen, nein, die zahlen wir, die wir uns nur allzu gerne von ihren bunten Heils-, Reichtums- und Schönheitsversprechen leiten und blenden lassen - allzu oft wider unser besseres Wissen ...

 

Fazit:

Lesen! Und danach nicht gleich wieder vergessen, da die Fiktion hier leider einen viel zu realen Hintergrund hat!

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